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Inhalt

Auch das Gay Marketing besteht aus mehreren Strategie-Bausteinen, die differenziert eingesetzt werden können.

Wir beschreiben die klassischen fünf P's mit Blick auf schwulesbische Zielgruppen

1. Product – Anders muss nicht anders sein:

  • Standard-Produktstrategie: Produkte, die nicht zielgruppen-spezifisch angepaßt werden. z.B. Nescafe Xpress
  • Spezifische Produktstrategie: Produkte speziell für schwul-lesbische Zielgruppen. Z.B. Gay Reisen
  • Variierte Produktstrategie: Produkte, die teilweise verändert oder angepaßt werden. Z.B. FemSecure

2. Place – Im Gay-Markt nichts Neues:

Die Vertriebs- und Absatz-Möglichkeiten sind so vielfältig wie im Mainstream-Marketing.

Neben dem Direktvertrieb bieten sich Kooperationen mit Partnern aus der Community an. Aber auch Struktur-Vertrieb und unterschiedliche Handelsformen können je nach Strategie sinnvoll eingesetzt werden.

3. Price – Dem Nutzen angepasst:

  • Standard-Preis-Strategie: Der übliche Ansatz - wie im Massenmarkt
  • Hoch-Preis-Strategie: Vor allem bei Spezialprodukten oder in Verbindung mit Mehrwerten möglich
  • Tief-Preis-Strategie: Bei Markteintritt sinnvoll
  • Benefiz-Modelle: Ein meist gemeinnütziger Partner erhält einen Teil des Kaufpreises. Besonders effektiver Ansatz in der Gay Community. Z.B. Bässler

4. People – Gesicht zeigen:

Auch im Gay-Markt muss der Kundenkontakt professionell gestaltet und auf etwaige Besonderheiten abgestimmt sein.

  • Unspezifische Personalstrategie: Keine spezielle Auswahl des Personals
  • Zielgruppen-spezifische Personalstrategie: Gezielter Einsatz homosexueller Mitarbeiter
  • Bewusst vielfältige Personalstrategie: Die Mischung macht‘s: Normalität und Natürlichkeit vermitteln

5. Promotion – Im Gay Marketing stehen grundsätzlich alle Instrumente der Markt-Kommunikation zur Verfügung. Jedoch wirken sie häufig anders als im Mainstream.

Wir stellen fünf Möglichkeiten und Besonderheiten vor. Diese finden Sie unter dem Punkt Promotion



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