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Inhalt

Gay Marketing ist nicht gleich Gay Marketing. Wir unterscheiden verschiedene Zielgruppen- und diverse inhaltliche Marketing-Ansätze.

1. Schwulesbische Motive – Das sind echte Hin-Gucker:

Immer häufiger werden schwulesbische Motive in der Kommunikation mit heterosexuellen Kunden verwendet.

Diese Strategien dienen in erster Linie der Aktivierung des Betrachters. Beispiele hierfür sind E-on und Mobilcom

2. Schwulesbische Kommunikation – Intelligente Ansprache:

Mainstream - Kommunikation, die schwulesbische Elemente enthält- jenseits von Klischees und Schubladen.

Eine Ansprache, die moderne Marktsegmente komplett abdeckt - sowohl homo- als auch heterosexuelle Käufer werden erreicht. Beispiele hierfür sind West und Langnese.

3. Neutrale Strategie – Weiter denken:

Marketing kann gut ohne hetero-sexuelle Mechanismen und ohne traditionelle Geschlechterrollen funktionieren.

Mit derartig neutralen Motiven werden homosexuelle Kunden im Mainstream und besonders über Zielgruppen-Medien angesprochen. Beispiele hierfür sind Marlboro und Nike.

4. Codierte Motive – Dezent und deutlich:

Wer die Sprache der schwulesbischen Zielgruppen spricht, erreicht sie besonders gut.

Gut chiffriert bleibt die Botschaft für Außenstehende verborgen. Beispiele hierfür sind BTA und NetCologne.

5. Gay Strategie – Gay Marketing in engerem Sinne:

Die schwulesbische Zielgruppe wird gesondert definiert und speziell als homosexuelles Segment angesprochen - mit sämtlichen oder einzelnen Marketing-Instrumenten.

Wir nennen diesen Ansatz auch Community- oder (Gay-) Szene Marketing. Beispiele hierfür sind Ford und Jacobs.



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